Erstellen von Reports mit Google Analytics

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In dem Video werden alle nötigen Schritte erläutert, die Du benötigst, um einen Report zu erstellen. Dabei gibt es die Variante für erfahrenere direkt den aufwendigen Weg zu gehen, oder Du steigst über einen leichteren Weg ein, welcher Dir bei dem ersten Report hilft den roten Faden beizubehalten.

Report “neu” erstellen

Als erstes, nach dem Du dich in Google Analytics angemeldet hast, findest Du unter „Personalisieren“ verschiedene Möglichkeiten, wie …

  • Dashboard
  • Benutzerdefinierte Berichte
  • Gespeicherte Berichte
  • Benutzerdefinierte

Bericht erstellen

Davon wählst Du „Benutzerdefinierte Berichte“ aus und klickst auf den Button „Neuer benutzerdefinierter Bericht“. Mit dieser Funktion kannst Du nun deinen Bericht selbständig gestalten. Diesen Weg kannst Du problemlos wählen, wenn Du dich mit Google Analytics schon besser auskennst.

Einfacherer Weg

Für den Anfang dürfte der Start auf einem „weißen Papier“ jedoch recht kompliziert sein. In diesem Fall kannst Du auf einen vorhandenen Bericht zurückgreifen und diesen bearbeiten. Mit jenem einfacheren Weg behältst Du leichter den Überblick.

Bearbeitungsseite

Dafür brichst Du den „Neuen Bericht“ ab und suchst unter „Akquisition“ und „Alle Zugriffe“ bei „Quelle/Medium“ einen Report raus. In diesem Fall zeigt er, wo die Besucher herkommen und was ihre Zielvorhaben, also Conversions, sind. Bei einem Shop würde man noch einen Einblick in die Transaktionen haben können. Der Report für einen klassischen Shop oder eine Webseite gibt Auskunft drüber, woher die Besucher kommen, wie lange sie bleiben, was sie convertieren, beziehungsweise, was ihre Zielvorhaben sind.

Anhand des gewählten Beispiels kannst Du nun den Report bearbeiten. Dazu klickst Du im nächsten Schritt auf den Button „Bearbeiten“, welcher sich oben rechts auf dem Bildschirm befindet. Die Berichte, welche unter „Personalisieren“ und „Benutzerdefinierte Berichte“ zu finden sind, wären zum Bearbeiten verfügbar und können so um-/ gestaltet werden.

Bearbeiten des Reports

Überflüssiges entfernen

Für das Erstellen Eures Reports fangt Ihr mit dem Titel an. In diesem Beispiel „Reporting Zugriffe Webseite“. Im nächsten Schritt solltet Ihr alle Berichtanteile entfernen, die nicht benötigt werden. Dazu klickt Ihr rechts oben des Tabs, welcher den Block umschließt, auf das Kreuz. Für das Beispiel wäre dies das Feld des „E-Commerce“. Alle anderen Felder kannst Du nun anpassen, in dem Du auf den Button „Messwert hinzufügen“ gehst, welcher sich jeweils in der unteren linken Ecke befindet. Dabei könnt Ihr pro erstellte Gruppe insgesamt zehn Messwerte anfügen. Diese kannst Du auswählen aus …

  • E-Commerce
  • Akquisition
  • Nutzer
  • Publisher
  • Soziale Netzwerke
  • Verhalten Werbung
  • Zielvorhaben/ Conversions

E-Commerce Optionen

Bei E-Commerce selber lässt sich …

  • der durchschnittliche Bestellwert
  • der durchschnittliche Preis
  • Produktkäufe
  • Produktlisten CTR
  • Produkterstattung
  • das Einkaufswagenproduktdetailverhältnis

anfügen.

Wenn Ihr den erweiterten E-Commerce aktiviert und implementiert habt, lassen sich diese Informationen freischalten. (Der Vorteil dieser Vorgehensweise besteht darin, dass man von einem Grundreport ausgehen kann, auf dessen Basis man seinen eigenen Bericht gestalten kann.)

Reportaufschlüsselung

Tag des Monats

Wichtig zu wissen ist, dass die Aufschlüsselung des Reports nach den Dimensionen geht. Als Beispiel, wenn man zu den Dimensionen geht und „Tag des Monats“ zufügt, wird einem in Google CPC jeder dieser angezeigt.

Um sich während des Gestaltens einen Überblick über die Veränderung zu verschaffen gehst Du unten links des Bildschirms zunächst auf speichern. Anschließend, wenn Ihr den Bericht aufruft und auf „Tag des Monats“ klickt, wird Euch dazu passend die Übersicht angezeigt.

Wenn Ihr Alternativen anzeigen möchtet geht Ihr, wie bereits oben erwähnt auf „Bearbeiten“ und ändert die Dimension beispielsweise zu „Name des Wochentages“, nachdem Ihr dies erneut gespeichert und unter Google organisch aufgerufen habt, seht Ihr die Darstellung jedes einzelnen Wochentages vor euch.

Übersichtlicher Report – kleiner Anfang

Für die weitere Bearbeitung empfiehlt sich vorerst auch „Zielvorhaben abgeschickt“ und „Webseitennutzung“, wie „E-Commerce“ im oberen Prozedere zu entfernen. Dadurch bekommst Du fürs Erste einen besseren Überblick.

Damit hier nochmals die Empfehlung klein anzufangen. Die Daten sind in diesem Fall trotzdem in Google Analytics vorhanden, aber das Auswerten dieser kann sehr aufwendig sein und wenn Ihr den Report vorerst übersichtlich haltet wächst einem das Ganze nicht über den Kopf, sondern lässt sich schnell auf einen Blick erfassen.

Weitere Alternativen

Das Erstellen eines solchen Reports bietet viele Möglichkeiten. Man kann sich Daten über die „Rate der Conversions/Zielvorhaben“ auswerten lassen, oder über „Abschlüsse der Zielvorhaben“ und „Durchschnittliche Sitzungsdauer“. Auch bei den Dimensionen gibt es weitere Varianten, dabei kann es jedoch schnell unübersichtlich und zu viel werden. Ein Beispiel wäre allerdings noch „Verhalten“ und dann der „Seitentitel“. Diese Dimension gibt einem dann im Bericht Auskunft darüber, wann welche Seite angeschaut wurde.

Filtereinstellungen

Filter Einbauen

Eine weitere Funktion des Reportings sind die Filter. Jene lassen sich unter den Dimensionen einfügen. Für den Beispielreport, da nur Quelle/Medium auftaucht und es sich lediglich um organischen Traffic handelt (Google/organic), können diese ausgeschlossen werden. Alternativ kann man jene Funktion auch über Segmente einstellen.

Reportingtyp

Karten-Overlay

Im oberen Teil des Bearbeitungsfeldes wird Euch zusätzlich noch die Wahl des Typs zur Verfügung gestellt. Dabei kannst Du wählen zwischen Explorer, Tabellenliste und Karten-Overlay. Bei dem Explorer wird der Report dementsprechend als Diagramm mit der dazugehörigen Tabelle angegeben. Der Typ der Tabellenliste ist für viele Firmenstrukturen typisch, da sie sehr einer Tabelle in Excel ähnelt. Hier hat man einen guten Überblick über die Listen und die jeweiligen Tage. Das Karten-Overlay bietet noch eine weitere Einstellung beim Zoomfaktor, hier könnt Ihr unter Land/Ort, beispielweise, Deutschland eingeben und erhaltet in der Ansicht, nach der Speicherung eine Karte die die Verteilung durch verschieden Farbnuancen angibt und somit einen Überblick darüber verschafft, woher wie viele Besucher kommen.

Bericht exportieren

Zum Schluss bietet einem Google Analytics noch die Möglichkeit den Bericht zu Exportieren. Dafür befinden sich auf der Leiste am rechten oberen Rand des Bildschirms die Buttons „Export“ und „Teilen“. Ihr habt also die Auswahl, ob man den Report als PDF exportiert oder sich unter „Teilen“ in regelmäßigen Abständen zuschicken lässt.

 

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